#89: Fjodor Dostojewski – Schuld und Sühne

Rodion Romanowitsch Raskolnikow ist der unfähigste Mörder von ganz St. Petersburg: Am hellichten Tag erschlägt er eine greise Pfandleiherin mit einem Hackebeil, aufgrund mieser Planung noch zusätzlich deren Schwester, nur um dann die Beute nicht zu finden, am Tatort einigen Handwerkern über den Weg zu laufen und erst Tage später die ganzen Blutflecken auf seiner Hose zu bemerken.

Während die Polizei und ein ekelhafter Untergrund-Gangster ihm (natürlich!) längst auf den Versen sind, begegnet Raskolnikow dem gesellschaftlichen Großstadt-Abschaum im Russland des 19. Jahrhunderts und erhält so täglich neue Perspektiven auf sein eigenes Verbrechen. Denn bisher fühlt er sich mit seinem Mord völlig im Recht: Was ist schon eine verbitterte Oma im Vergleich zu einem Genie (und versoffenen, verarmten Studienabbrecher…) wie ihm wert…? Lernt er seine Lektion noch (siehe Titel)?

Dostojewskis Mammut-Roman ist zu Recht ein Klassiker der Weltliteratur und wir hatten große Freude, uns durch 800 Seiten voller Abgründe zu wühlen. Ist das auch etwas für den Lehrplan…?

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Kapitelmarken:

00:00:00 Intro & erste Eindrücke

00:05:44 Russische Namen

00:08:18 Rasklonikow plant einen Mord

00:39:30 Besuch von der Familie

01:02:06 Hörstück: Der beleidigte Luschin

01:32:28 Der Autor Fjodor Dostojewski

01:57:08 Geständnis an Sonya

02:13:10 Dunjas Showdown mit Swidrigailow

02:22:10 Epilog: Sibirien

02:29:40 Gehört sowas in den Lehrplan?

02:37:55 Outro

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